19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis
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    Neuordnung - Restaurierung Europas

    Nach dem Napoleonischen- und dem Befreiungs-Krieg führte der Wiener Kongress 1815 unter der Leitung des öster. Außenministers Metternich zu einer weitgehenden Wiederherstellung der europäischen Großmächte. Die Einigung ermöglichte eine weitgehend friedliche Epoche, abgesehen von Konflikten wie dem Krim-Krieg, den italienischen Unabhängigkeitskriegen, dem deutsch-dänischen und dem deutsch-deutschen Krieg, sowie dem Krieg zwischen Deutschland und Frankreich 1870/71.

    Die Industrielle Revolution

    "Industrialisierung bedeutet: Es ändert sich, wie die Menschen Dinge herstellen und wo sie arbeiten. Viele Dinge werden nicht mehr mit der Hand, sondern mit Hilfe von Maschinen hergestellt."1vgl. https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-in-einfacher-sprache/328544/industrialisierung-industrielle-revolution/ Es haben sich folglich nicht nur die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse, sondern auch die Arbeits- und Lebensbedingungen/-umstände grundlegend verändert bzw. revolutioniert. "Das erste Land, in dem es eine Industrialisierung gab, war Großbritannien. Später kamen Deutschland, andere Länder in Europa und die USA dazu."2vgl. ebd.

    In Deutschland förderte die 1834 eingeführte Abschaffung der Binnenzölle die Industrialisierung und den Handel. Man könnte also das 19. Jhd. als Beginn eines weltweit neuen, geopolitischen Zeitalters bezeichnen. Weitere wachstumsfördernde Impulse gab die Erschließung Deutschlands durch den Eisenbahnbau. Entwicklungen und Forschungsergebnisse - vor allem im Gesundheitswesen - wirkten sich positiv auf die soziale Lage der Einwohner aus, die - wenn auch zumeist unter schweren körperlichen Belastungen - über ein 'geregeltes Einkommen' verfügten.