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1200 - 9500 v. Chr.
Das Urbier
Aufgrund von Funden wird vermutet, dass ab der Sesshaftigkeit der Menschen, den Frühmenschen bereits eine Art 'Urbier' bekannt war.
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Tempelberg Göbekli
Funde von alten Gefäßen mit Resten von "Bierstein"; Vermutung, dass es sich um frühe Sudkessel handeln könnte. (> weiterlesen)
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Bier im Alten Ägypten
Im Jahr 2021 wurde bei Ausgrabungen in Ägypten eine 'Brauerei' gefunden, die ca. 5.000 Jahre alt ist. (> weiterlesen)
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Codex Hammurapi
Der Codex Hammurapi ist eine der ältesten Gesetzessammlungen der Welt und regelte nicht nur wirtschaftliche und rechtliche Beziehungen, sondern eben auch das Brauverfahren von Bier. (> weiterlesen)
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720 v. Chr.
Gerstenwein der Griechen
Archiologus (griech. Poet) spricht von Bier als "Getränk der armen Leute". Er bezeichnete es als "Gerstenwein" (vinum hordaceum) (> weiterlesen)
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Keltisches Korma oder Curma
Die Kelten nannten ihr Bier "Korma" oder Curma. Der lateinische Begriff "cervisia" soll ein Lehnwort aus der keltischen Sprache sein. (> weiterlesen)
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100 n. Chr.
Das Bier der Germanen
Plinius (der Ältere; römischer Anwalt und Senator) soll "geringschätzig vom Bier der Germanen" geschrieben haben: Tacitus soll das "Bier [als] ein [aus] Gerste oder Weizen bereitetes einem schlechten Wein ähnliches Getränk" empfunden haben. (> weiterlesen)
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ab etwa 500 n. Chr.
Aufstieg des Frankenreichs
Klöster und Königspfalzen als Versorgungsstationen einschließlich von Brauereien.
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um 800 n. Chr.
"Capitularis de villis" und Kloster St. Gallen
unter Karl dem Großen; Hopfen wird im 70. Kapitel nicht aufgeführt.
Im Klosterplan von St. Gallen sind drei Brauerereistätten verzeichnet. Es gab zudem drei verschiedene 'Bier-Bezeichnungen': "celia", "cervisia" und "conventus".
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im gesamten
Mittelalter
Bier als Nahrungsmittel | Hausbrauen
Bier ist ein gesundes Getränk, da das Wasser abgekocht wird. "Warmbier" wird zudem zum Frühstück getrunken.
Das "Hausbrauen" wird in manchen Städten wegen der Brandgefahr verboten. Es entstehen daher gewerbliche Braustätten.
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ab 1400 n. Chr.
Bier als Exportware
Begünstigt durch die Handelsbeziehungen der Hanse, entstanden in Nord- und Mitteldeutschland eine Vielzahl an 'exportierenden' Brauereien.
Um die gleiche Zeit, entwickelte sich ein ausgedehnter Streuhopfenanbau.
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1516 n. Chr.
Bayrisches Reinheitsgebot
... erlassen durch den bayrischen Herzog Wilhelm IV.
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1588 n. Chr.
Erstes Siegel für Hopfen
Verliehen vom Fürstbischof von Eichstätt für das Anbaugebiet "Spalt".
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ab dem 15. Jhd.
Zeitalter der "Entdeckungen"
Neben der Ausbeutung der eroberten Gebiete, entstanden Versorgungsstationen und erste Kolonien. Erste 'Braustätten' in den Kolonien mit Hopfenanbau, wo dies klimatisch möglich war.
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1618 - 1648 n. Chr.
Dreißigjähriger Krieg
Durch den Dreißigjährigen Krieg wurden Braustätten - vor allem in Mittel- und Norddeutschland - zerstört, vorangegangen war ein stetiger Niedergang der Hanse. Wegen der Zerstörung der Anlagen und fehlenden Absatzmöglichkeiten folgte die Aufgabe des Hopfenanbaus in Nord- und Mitteldeutschland.
In Süddeutschland wurden die Weinberge in den Grenzlagen nicht mehr neu angelegt. Bier ersetzte Wein und Süddeutschland wurde 'Bierland'.
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ab 1700 n. Chr.
Absolutismus
Neben dem Hochadel, gründete auch der Niedere Adel Brauhäuser, auch um eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen.